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Herzlich willkommen, liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund
Papageien werden seit Jahrtausenden in Menschenobhut gehalten.
Ihr prächtiges Gefieder, ihre Intelligenz und ihre Sprachkünste faszinieren
den Menschen und lassen den Wunsch nach einem Papagei wach werden.
Lars Lepperhoff, ein bekannter Papageienhalter und Schweizer Züchter,
publiziert in seinem Buch "Aras" folgende Zahlen: "Zwischen 1970 und 1990
wurden etwa 1,8 Millionen Papageien legal als Käfigvögel aus den Neotropen
exportiert, davon gingen 80% in die USA, 15% nach Westeuropa und 5% nach Japan.
Unter Berücksichtigung der Sterberate und der geschmuggelten Vögel kommt man auf etwa 5,4 Millionen gefangene Papageien."
In den Importzahlen der Schweiz sind auch Nachzuchten von grossen Zuchtzentren im Ausland
und Papageien, die von Züchtern legal aus Nachbarländern eingeführt wurden, enthalten.
Achtung
Aufgrund der vielen Vogelabgaben ist Matzingen 2 bereits voll belegt.
Wir können bis auf Weiteres keine Vögel mehr aufnehmen.
Wir setzen alles daran, möglichst rasch geeignete Räumlichkeiten zuzumieten und einzurichten.
Wir bitten Sie um Verständnis und Geduld!
Zudem suchen wir für folgende Vögel ein Paten:
Klick hier.
Aktuell
Wichtige Informationen zum revidierten Tierschutzgesetz für Vogelhalter
Im September 2008 wird das revidierte Tierschutzgesetz in Kraft treten.
Die kantonalen Behörden erhalten damit die Kompetenz nicht erst einzugreifen
wenn Tiere "stark vernachlässigt" sind sondern schon dann, wenn
gewisse Haltungsbedingungen nicht eingehalten werden.
Was bringt das Gesetz unseren Papageien und Sittichen, die privat gehalten werden?
Was müssen Papageienhalter wissen, wenn sie sich einen Papagei anschaffen wollen?
Christine Zehnder, Präsidentin der Auffangstation für Papageien und Sittiche APS,
im Gespräch mit dem Präsidenten der
EXOTIS Schweiz, Walter Mägerli:
Wichtige Informationen zum revidierten Tierschutzgesetz für Vogelhalter

Unter Grosspapageien fallen folgende Arten:
Aras:
Meerblauer Ara (Anodorhynchus glaucus)
Hyazinth-Ara (Anodorhynchus hyacinthinus)
Lear-Ara (Anodorhynchus leari)
Grosser Soldatenara (Ara ambigua)
Gelbbrustara (Ara ararauna)
Blaulatzara (Ara caninde)
Grünflügel- oder Dunkelroterara (Ara chloroptera)
Hellroter-Ara (Ara macao)
Kleiner Soldatenara (Ara militaris)
Rotohrara (Ara rubrogenys)
Spix-Ara (Ara spixii)
Kakadus:
Weisshaubenkakadu (Cacatua alba)
Gelbhaubenkakadu (Cacatua galerita)
Molukkenkakadu (Cacatua moluccensis)
Brillenkakadu (Cacatua ophthalmica)
Brauner Rabenkakadu (Calyptorhynchus funereus)
Braunkopfkakadu (Calyptorhynchus lathami)
Banks-Rabenkakadu (Calyptorhynchus magnificus)
Palmkakadu (Probosciger aterrimus)
Siehe auch:
Wie gross die Volieren und Gehege für die Tiere sein müssen

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Hilfe für Papageien und Sittiche
Die hohe Lebenserwartung der Vögel erfordert ein jahrelanges, intensives Engagement.
Papageien brauchen zudem viel Platz und eine entsprechende Umgebung. Ausserdem sind Papageien
Schwarmtiere und sollten deshalb mindestens zu zweit gehalten werden. Viele Papageienhalter
sind sich dessen nicht bewusst, was zur Folge hat, dass die Tiere Verhaltensstörungen
entwickeln und abgegeben werden müssen. Es stellt sich die Frage "wohin mit meinem Papagei?"
Hier hilft die Auffangstation für Papageien und Sittiche APS weiter.
Wer ist die APS?
Die APS wurde am 14. Dezember 2003 gegründet und ist ein Verein.
Initianten waren der ehemalige Vogelzüchter Rolf Wenger aus Dübendorf und weitere Papageienfreunde,
die in der Vergangenheit immer wieder mit Abgabetieren konfrontiert wurden.
Die APS erhält keine Subventionen. Finanziert wird die Auffangstation allein durch Mitgliederbeiträge,
Spenden und Patenschaften. Eine Vollzeitangestellte kümmert sich mit Hilfe von freiwilligen Helferinnen und Helfer um das Wohl der Papageien.
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Wo leben die Tiere?
Die APS verfügt über grosse Räumlichkeiten in einem Fabrikgebäude in Matzingen,
in denen die Tiere nach der 6-wöchigen Quarantäne-Zeit in grossen Volieren untergebracht werden.
Die gesamte Anlage wird regelmässig vom kantonalen Veterinäramt geprüft.
Auch unser Vertrauenstierarzt besucht alle zwei Monate die Station.
Überprüft werden der Gesundheitszustand der Vögel, der hygienische Zustand und die Einrichtungen der Anlage.
Ziel ist es, die Tiere mindestens zu zweit oder in Gruppen zu halten.
Unsere Flugvolieren teilen sich Papageien, Amazonen, Kakadus und Sittiche. Darunter befinden sich Vögel, die jahrelang einzeln gehalten wurden.
Was passiert mit meinem Vogel?
Wer seinen Vogel in der Auffangstation für Papageien und Sittiche abgibt, kann sicher sein,
dass sein Tier nicht weiterverkauft wird (siehe Statuten). Arten, die vom Aussterben bedroht
sind, so genannte "Liste-1-Vögel", werden im Sinne der Artenerhaltung nachgezüchtet.
Was für Kosten sind mit der Abgabe meines Vogels verbunden?
Wer der APS ein oder mehrere Tiere abgibt wird gebeten, pro Vogel eine Patenschaft zu übernehmen.
Mit diesem Betrag decken Sie einen Teil der Kosten, die ein Vogel pro Jahr verursacht.
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Beiträge Patenschaft
Patenschaft für Sittiche: Fr. 100.— pro Tier und Jahr
Patenschaft für Papageien: Fr. 200.— pro Tier und Jahr
Mitgliedschaft: Fr. 50.— pro Jahr
Werden Sie den Vögeln zuliebe Mitglied, Sponsor oder Pate!
Postkonto: 87-226 113-9
Auffangstation für Papageien und Sittiche APS, Frauenfelderstrasse 95, 9548 Matzingen
Bankverbindung: Aargauische Kantonalbank, 5401 Baden
SWIFT-Nr. KBAGCH22
CHF-Konto: CH52 0076 1016 1073 2857 5
EUR-Konto: CH26 0076 1016 1073 3369 9
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